Das sind Bilder und Skulpturen, die spürbar die Energie der Küste und der sie umgebenden Natur in sich tragen. Sie richten sich an unsere Empathie und spielen mit unserer individuellen Wahrnehmung. Der entstehende Dialog mit ihnen ist einzigartig.
Gezeiten-Kunst Bilder entwickeln sich durch Ebbe und Flut der Pigmente, die Farben entstehen in unzähligen Schichten, dabei bilden sich organische Strukturen, die in der Ausgestaltung erhalten bleiben. Durch viele kleine versteckte Figuren lädt das fertige Bild ein ganz nah heran zu gehen und im Anschluss wieder zur entfernten Betrachtung zurück zu kehren. Die Bewegung von Ebbe und Flut überträgt sich wie von selbst auf den Betrachter durch die Bewegung von Nähe und Abstand zum Bild.
Wenn ich gefragt werde, was mich inspiriert, dann fällt es mir oft nicht leicht darauf zu antworten, weil mir die Worte dafür fehlen. Es sind ja keine Motive, wie
eine schöne Landschaft oder ein Obstkorb. Es ist kein Bild aus einer Vorlage, einem Buch oder eine Melodie, die ich gehört habe (obwohl manche Bilder von einer inneren Melodie begleitet
werden). Was ist es dann, was mich inspiriert? Ich ziehe all meine Inspiration aus der künstlerischen Arbeit selbst und aus dem Ort, an dem ich mich dabei befinde. Das ist oft ein Strand am
Meer, aber auch mein Ateliergarten hat Potential.
Der erste rein physische und haptische Vorgang, ist dabei ausschließlich intuitiv. Ich genieße den Prozess fließender, streichender und sich überlappender Farbe. Das hat Ähnlichkeit mit dem
Setzten von Sediment und den Gezeiten. Daher kommt auch die Idee für den Namen: Gezeitenkunst.
Die Malerei wird in meinem Prozess und in unzähligen Schichten lebendig. Darin dann, die Geschichte zu finden, ist der entscheidende Moment, in dem ich ganz plötzlich weiß, welchen Weg ich gehen
muss, um sie aufzubauen, ohne die Grundenergie zu verlieren. Dann werden das Stück und ich eins.
Anschließend pflege ich ein Ritual oder eine liebgewonnene Routine in meinem Atelier, weil es der Ort ist, an dem ich meinen Kopf befreien kann und dem Bild erlaube, sich über meine tiefsten
Empfindungen still mit mir zu verbinden. Ich sitze konzentriert und entspannt mit einer Tasse Kaffee in der Hand vor dem Bild und beginne einen stillen Dialog. "Ist die frei, fließende
künstlerische Seite von mir eingefangen und zum Ausdruck gebracht?" Jeder Schluck heißen Kaffees unterbricht den vorherigen Gedanken und knüpft einen neuen an. Erst wenn dieses Ritual zum
Stillstand kommt, also nichts mehr geändert wird, der Pinsel nicht mehr aufgenommen wird und das Werk auch in anderen Lichtverhältnissen stimmig bleiben, erst dann ist das Bild
fertig.
Von den Dickköpfen sind die meisten Insulaner, d. h. sie wurden und werden auf einer Insel gestaltet. Das Material ist Speckstein. Die Gelassenheit, die sie zum Ausdruck bringen, ist vom Material, dem Stein und der Umgebung, dem Wasser abgeleitet, "..... sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen!"
Die Illustration von eigenen Büchern oder auch den Büchern anderer Autoren, ist eine willkommene Abwechslung zum Kunstbetrieb. Bitte gerne anfragen!
Wer möchte kann sich hier das Arbeitsbuch zum Dünenläufer bestellen. Video und Beschreibung siehe bei den Videos unten.
"Make today amazing!"
Link zum Fotobuch
Stadt Wittmund - www.wittmund.de
Carl-Gittermann Realschule Esens
Gruppenlogo für "Happy Life Concept" auf Xing
Wimmelbild:
250 Jahre St. Nicolai Kirche Wittmund (2026)
Die Skulpturen werden an den Stränden der Ostsee geschaffen und tragen wie die Bilder, die Energie der Entwicklung und Transformation in sich. Das arbeiten dort und das anschließende glatt
schleifen mit Meerwasser ist dem natürlichen Prozess nachempfunden, den Ebbe und Flut, Wind und Wellen mit allen am Strand liegenden Steinen vollzieht, es „murgelt“ sie glatt.
Es war einmal ein altes Doppelbett. Vollholz mit hohen Schotten und hübschen Verziehrungen. Wieviel Bettgeflüster, wieviele Geschichten haben sie "gehört"? Sicher sehr viele, denn zu letzt waren es Kinderbetten. Man sieht noch die vielen Sticker, mit denen sie beklebt wurden.
Jetzt sind die Betten fast fertig zu einer einer "Philosophenhütte" umgebaut. Sie findet ein lauschiges Plätzchen im Gäste Garten. So "hören" die Betten jetzt neue Geschichten. Transformation heißt auch hier das verbindende Element. Wie kann ich, das was es war im Kern bewahren und dennoch zu etwas Neuem gestalten.
Art to go "Light"
Art to go war ein Projekt, um die Kunst raus aus den oft einsamen Ausstellungen zu bringen, rein ins ganz normale Getümmel des Lebens. Nach dem Motto: So anziehend kann Kunst sein wurden Stoffe und Muster aus Kunstwerken entwickelt, zu Kleidung genäht und dann zu entsprechenden Anlässen getragen. Das hat sehr viel Freude gemacht, war aber auch sehr viel Arbeit und zudem waren es alles Einzelstücke, so wie die Kunstwerke eben auch. Aber Kunst ist immer dann am Besten, wenn sie für alle da ist und so habe ich mir diese Light Version ausgedacht. Einfach mal stöbern oder auf Wunsch auch gerne Motive aus meiner Bildergalerie nachfragen. Hier geht es zur Light Version, den Gila Designs. Viel Spaß beim stöbern.
"Die Verbundenheit mit dem Lebendigen und die Erfahrung eines komplexen Netzwerkes, das uns umgibt und durchdringt, prägen meine künstlerische Arbeit und mein Leben.
Meine GezeitenKunst zeigt wie keine andere Ausdrucksform, die ich gelernt habe, dass alles miteinander verbunden ist. Nichts und niemand steht nur für sich alleine!"
Angelika Weigelt